Von Crowdfunding zur Crowd-Demo

Das Jahr ist noch gar nicht so alt, und in Facebook und anderen sozialen Netzwerken überschlagen sich derzeit die Schlagzeilen und Aktionen rund um Landwirtschaft. Nun, die grüne Woche steht bevor, und da suchen viele das Rampenlicht. Schön, dass dieses Jahr auch die Landwirte schon im Vorfeld wahrgenommen werden können. Im Blog „Die Agrarblogger“ hat Rainer Winter die aktuellen Diskussionen mal zusammengefasst und bringt so vielfältige Informationen zusammen. Lesenswert!

Die Agrar-Blogger

Viele Landwirte sehen sich derzeit zu Unrecht ständig an den Pranger gestellt. Als „Agrarindustrie“ wird inzwischen jeder Familienbetrieb beschimpft, der nicht der Bauernhofidylle in den Kinderbüchern entspricht. Doch 2014 wird wohl als Jahr der „Netzlandwirte“ (und Netzlandwirtinnen) in die Geschichte eingehen: Viele motivierte Agrarier haben sich in Facebook zusammengefunden, um ihre Stimme gegen unsachliches „Bauernbashing“ zu erheben. Besonders auf Medienseiten, die sachlich fragwürdige oder tendenziöse Berichte posten und ihre Beiträge in TV, Zeitung etc. darüber zur Diskussion stellen, treffen sie sich in hitzigen Diskussionen und schließen sich in Gruppen zusammen.

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Apps und Smartphones in der Landwirtschaft – Das Büro in der Hosentasche

Lesenswerter Artikel von Hannes Schleeh auf agrarblogger.de – gefällt mir sehr gut, weil es auch zeigt, dass die digitale Entwicklung vor der Landwirtschaft nicht halt macht.

Ganz im Gegenteil. Ein landwirtschaftlicher Betrieb ist kein Ponyhof. Die Chancen der technischen Weiterentwicklung sind gewaltig, und damit im Angesicht des Wettbewerbs auch unausweichlich und unbedingt zu nutzen.

Die Agrar-Blogger

iPhone Vorstellung der T-Mobile November 2007 Foto: Schleeh iPhone Vorstellung der T-Mobile November 2007 Foto: Schleeh

Der Siegeszug der Smartphones

Angefangen hat es mit dem ersten iPhone 2007. Apple hat damit nicht nur das Bedienkonzept des Mobiltelefons revolutioniert, sondern mit dem App-Store auch die Plattform für eine unübersehbare Anzahl von Anwendungen für diese Geräte geschaffen.

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Wenn „Bio“ nicht mehr gut genug ist

„Den Trend zu mehr veganer Kost werden somit auch die Biobauern ausbaden müssen – obwohl die von Umsteigern angeführten tierethischen Argumente bei diesen eigentlich nicht gelten durften.“
Danke, Rainer Winter, für die Betrachtung des Trends Vegan mal aus anderer Perspektive.

Winter bloggt

Vegan ist „in“ – die Medien berichten über vegane Ernährung rauf und runter. Viele Facebook-Seiten, auf denen Veganismus kritisiert wird oder es um Würste und Fleisch geht, werden mit einem Shitstorm empörter Veganer überzogen.

Als Gründe, weshalb mehr und mehr Menschen den Fleischkonsum verweigern, werden oft Tierschutzethik und Fleischskandale genannt und die „Massentierhaltung in der Agrarindustrie“ dafür verantwortlich gemacht. Biobauern unter den Tierhaltern wurden bislang nicht damit in Verbindung gebracht. (Ich erspare uns vorerst in diesem Beitrag, auf die Unterschiede zwischen Bio und konventioneller Haltung einzugehen. Schwarz-Weiß-Denken aufzubrechen ist aufwändig. Wird später nachgeholt.)

Im Frühjahr 2014 hat sich der Derik Meinköhn, Grafiker beim Magazin Stern, über 60 Tage lang vegan ernährt – und will schließlich Veganer bleiben. Mit welcher Logik er zu diesem Schluss kommt, zeigt beeindruckend, wie rational die Diskussion um Ernährung geführt wird…

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Proteste der Landwirtschaft zeigen Wirkung – Quarks und Co. ändern Video

Nun, Eines ist gewiss: Mit dem Ausmaß des Protests hatte Quarks & Co wohl nicht gerechnet. Landwirtschaft ist eben nicht nur ein Industriezweig, sondern Landwirtschaft umfasst in erster Linie Menschen, die mit Ihrem Kapital (ob Tier, Gebäude oder Land) schonend und fürsorglich umgehen. Diesen Aspekt hatte die Redaktion wohl unterschätzt.

Die Agrar-Blogger

Quarks & Co. Sendung Die Kuh das unbekannte Tier Quarks & Co. Sendung Die Kuh das unbekannte Tier Screenshot

Tausende Kommentare von aufgebrachten Landwirten auf Twitter und der Facebookseite von Quarks & Co. haben Wirkung gezeigt. In der heute um 21:00 Uhr angesetzten Sendung im WDR geht es um die Kuh – Das unbekannte Wesen. 

Leider können sich die Landwirte so gar nicht auf diese Sendung freuen. Denn aus Sicht von Agrar-Fachleuten ist der Beitrag tendenziell negativ gegen moderne Tierhaltung.

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Gülle-Storm auf Facebook – Quarks und Co. eine unwissenschaftliche „Satire“?

Die Agrar-Blogger

Es braute sich ein „Gülle“-Storm auf der Facebookseite der WDR-Sendung  Quarks & Co. zusammen. Empörte Landwirte beziehen Stellung zu einer Sendung, in welcher ein Spiel mit dem Namen „Wirtschafts-Simulator Das Rind“ dargestellt wird. Die sarkastische Spielanleitung vermittelt den Eindruck einer profitgierigen und das Tierwohl verachtenden Landwirtschaft. Das Unwort “Massentierhaltung” im Text unter dem drei Minuten-Spot auf der Webseite zeigt die Zielrichtung und Gesinnung der Macher.

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Die Cloud ist gut für den Landwirt, wenn er sie nicht bemerkt

Toller Beitrag mit spannender Hangout on Air Konferenz zum Thema Cloud in der Landwirtschaft!

Die Agrar-Blogger

Kuhstall

Von einem landwirtschaftlichen Magazin wurde ich beauftragt einen Artikel über Cloud Computing in der Landwirtschaft zu erstellen. Meinen Ruf als Internet Techie habe ich in der Landwirtschaft über Jahre hinweg gefestigt.

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Aus #farming und #selfie wird #felfie – Landwirte machen #selfies auf der Arbeit

Landwirtschaft, Farming – die Globalisierung ist hier ein selbstverständliches Phänomen, warum deshalb auch nicht in der Information und Diskussion seitens der Landwirte so agieren. Hier dazu ein Beispiel.

Die Agrar-Blogger

Selfies sind in. Spätestens seit dem Obama-Selfie auf der Trauerfeier für Nelson Mandela wissen alle, was man unter einem Selfie versteht. Unsere englischsprachigen Kollegen hatten die tolle Idee diesen Trend für die Landwirtschaft zu nutzen. So wurde kurzerhand aus #selfie und #farming der Hashtag #felfie kreiert.

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